Episode IV - Eine neue Hoffnung

Unser letztes Vorrundenspiel dürften wir in der Schulturnhalle des TSV 1905 e.V. Albertshofen bestreiten.

Insbesondere waren nur noch wenige Hartgesottene in der Lage, die Terminfindung für das Spiel in der WA-Gruppe nachvollziehen zu können. Es zeichnete sich ein wildes Terminwechselspielchen ab - auch verursacht durch  seniorenmeisterschaftsbedingte Teilnahmewünsche der - respektive des einen fast ältesten - Mannschaftskollegen. Hinzu kamen Spielverlegungen der Begegnungen mit Dettellbach und Heuchelhof, die in ihrer Gesamtheit selbst einen Kummer gewöhnten Familienplaner alles abverlangten. Weiterhin bestand ein nicht unerheblicher Leistungsdruck im Hinblick auf die 4. Mannschaft des SB Versbach, welche punktgleich,aber mit einem wesentlich besseren Spielverhältnisses die Tabellenspitze erkämpft hatte.Andererseits sprach das QTTR-Verhältnis mit 9.940 zu 9.274 klar für uns. 

Nachdem der Montag nunmehr als Spieltag feststand, zeichnete sich zu Beginn eine juristische Auseinandersetzung ab, da der Autor dieses Berichts nicht gewillt ist, eine Strafzahlung im Hinblick auf sein (angekündigtes) verspätetes Erscheinen - sprich erst 10min vor Spielbeginn - zu leisten und bereits an dieser Stelle rechtliche Schritte für den Fall der Verhängung ankündigt. Selbiges gilt auch für das nächste Spiel gegen Heuchelhof. Montagsspiele sind insbesondere familienunfreundlich und sollten im Rahmenterminplan entsprechend gesperrt werden. Eine entsprechende Einreichung beim BTTV wird derzeit auf Bezirksebene erörtert. 

Positiv anzumerken ist, dass es 5/6tel der Mannschaft - anders als in der Hinrunde - durch die örtlichen Gegebenheiten und Wohnverhältnissen vermeiden konnten, dank eines blinden Vertrauens auf das jeweilige Navigationsgerät in den stürmischen nächtlichen Fluten des kalten und tiefen Mains zu enden. 

Nun aber zum Spiel selbst. Der Gast aus Albertshofen, ohne Nr. 1 angetreten, erfreute uns zunächst mit einer taktischen Neuausrichtung, indem er das Doppel 3 aus der Hinrunde nicht mehr so stellte, wie beim letzten Aufeinandertreffen. Dies beglückte insbesondere das Doppel 3, welches nunmehr gegen "zweimal glatt" wesentlich bessere Ausgangsvoraussetzungen hatte. Dieses Spiel Weis/Dubon vs. Vogler/Höhn war eines der längeren und härter umkämpften vier Spiele dieses Abends. Die Atmosphäre war etwas geprägt von Aussagen eines Doppelteilnehmers wie (Originalzitat): „Sind wir hier auf einem Freundschaftspiel?”, anlässlich einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung, für die Tino sitzenderweise aber wirklich nichts konnte, und der - aus einer zutiefst philanthropischen Weltanschauung entspringenden - Reaktion seines Doppelpartners im Hinblick auf die gegnerischen Spieler. Diese „Würze” trug aber zumindest insoweit Früchte, indem Christian im Anschluss als hochtourige Topspinkampfmaschine kurzerhand nicht nur im Alleingang das Doppelspiel drehte und zum erfolgreichen Abschluss brachte. Ebenso traute sich der Doppelpartner - wie auch der Schiedsrichter selbst - bei einer weiteren schwierigen Schiedsrichterentscheidung - von der Christian vermutlich bis heute nichts wusste - in Gestalt eines vorliegenden und vom Gegner auch angenommenen Netzrollers, hier auf „let” zu erkennen. Originalzitat des Philanthropen: „Hätte ich den Ball abgefangen, wäre ich wohl nicht mehr lebend aus der Halle rausgekommen”. Leider zählt Christians selbstloser Einsatz nicht für die leider - einzig - bei ihm immer noch bestehende negative Einzelbilanz, obwohl es wahrlich verdient wäre. 

Während in der Hinrunde das Doppel 3 gegen Tschernach/Hebling keine ernsthafte Chance hatte, konnte zumindest des „Opferdoppel” diese Mission mit 3:2 Sätzen diesmal erfolgreich erfüllen. Unser

Doppel 1 hatte hingegen erwartungsgemäß keinerlei Problem mit Will/Schmitt. Die ersten drei Einzel wurden dann zügig und souverän gewonnen, so dass es wieder Zeit für den immer noch hochmotivierten Christian und den an dem Tag irgendwie anders Motivierten aus dem Doppel 3 war. Er kämpfte sich tapfer und erfolgreich gegen Tschernach durch 5 Sätze und konnte endlich entspannen. Das Spiel Dubon/Schmitt war dann aber eines, das für Dubon nicht einmal unter "ferner liefen" in die Geschichtsbücher über die schlechtesten Spiele aller Zeiten eingehen wird. Nach schnellen zwei gewonnen Sätzen kam der Aussetzer, der sich dann gnadenlos bis zum Ende zog. Schmitt spielte mit Dubon fast nach Belieben und schaffte es immer wieder, ihm sein Spiel aufzuzwingen. Glücklich konnte der 5te Satz dann doch noch mit 14:12 zugunsten der TSG im Spielbericht eingetragen werden. Das 9:0 perfekt machte unser Rainer, der Höhn ohne größere Probleme mit 3:1 schlagen konnte. 

Fazit: Das Spiel war ein wichtiger Beitrag zum Spielverhältnis im Titelkampf und Christians Ziel der endlich ausgeglichenen Bilanz ist in greifbare Nähe gerückt.

 

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