Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wir sind nach dem 9:3 in der Vorrunde nicht nach Zell gefahren für Kaffee und Kuchen. Meister war die Devise und damit Aufholen im Wettlauf mit Versbach. Nun gut. Nicht alle Vorhaben im Leben müssen funktionieren.

Die Ausgangssituation war eigentlich gut: Wir schafften es zunächst alle rechtzeitig - trotz eines desaströsen CO2 Fußabdruckes - rechtzeitig in die Halle nach Zell. Erste leicht kritische Kommentare innerhalb der Mannschaft über „Boden, Bälle und Beleuchtung” ließen aufhorchen. Nie ein gutes Zeichen. Es sollte auch noch der Kommentar „Die Zeller liegen uns einfach nicht” fallen, der das Phrasenschwein zum Glühen bringen müsste. Zell selbst stellt auf Grund ihres Zigarettenautomatenprinzips mit gleichbleibender Qualität mit Harry (den wahren Bayerer) und Martin Flach zwei starke Ersatzleute für Florian Viering und Ralf Simon, so dass nur einer in der Halle definitiv nicht zufrieden war. Für Tino heißt es halt trotz aller Vermeidungsstrategie „Peterle auf alle Suppen”.

TTR Zell

Michael Schneider 1790

Uwe Endres 1730

Peter Kuchenmeister 1569

Christian Haas 1550

Martin Flach 1569

Harald Bayerer 1535

Team Zell 9743 (Hinspiel 9776)

 

TTR Wabü

Markus Hammer 1767

Michael Weyler 1780

Konstantin Faltus 1689 (und damit so nah - und doch so weit von - der geliebten 1700)

Christian Weis 1629 (und damit noch 4ter)

Alexander Dubon 1610 (nahe ATH)

Rainer Vornkeller 1568 (immer noch gnadenlos unterpunktet)

Team Wabü 10043 (Hinspiel 9865)

TTR-gestärkt mit 300 TTR-Punkten Vorsprung ging es also in die Doppel.

 

Schneider/Endress vs. Weyler/Vornkeller:

Trotz tapferen Einsatzes und einiger sehr spektakulärer Ballwechsel musste sich unser Opferdoppel leider doch geschlagen geben (1:0)

 

Hammer/Faltus vs. Haas/Bayerer:

Wabüs Doppel 1 wurde wieder einmal überzeugend seiner Favoritenrolle gerecht. (1:1) 

 

Kuchemeister/Flach vs. Weis/Dubon

Ein spannendes Spiel, das in Anbetracht eines Spielstandes von 10:8 im Fünften durch eine taktisch - ja man muss sagen - nahezu brillante Aufschlagstrategie des Doppels bei Aufschlag Weis („Mach den noch einmal" - „Hab´ ich gemacht, aber anders”) - glücklich zu 10 gewonnen werden konnte. (1:2) Die Einzel standen an. Während sich im "Michel-Duell"; der Zeller Michael - anders als im Hinspiel - durchsetzen konnte und Tino souverän 3:0 gegen Endress gewann (2:3), kam es nun zum Drama im mittleren Paarkreuz, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, bzw. zu gegebener Zeit immer wieder angesprochen werden muss und wird.

Unsere Topspinkampfmaschine Christian setzte sich zunächst überzeugend 3:1 gegen Haas durch und Tino hatte die Ehre gegen Peter Kuchenmeister spielen zu dürfen. Nach einem klar gewonnen ersten Satz, trotz der legendären Kuchenmeisterhandreichungen, beschloss Tino, dass es so langweilig ist und ein Spiel Faltus gg. Kuchenmeister und Faltus doch interessanter wäre. Dieser Übermacht war er dann allerdings nicht mehr gewachsen und es kam, wie es die dicksten Unken am Sumpfler nicht hätte vorhersehen können. Faltus verliert gegen sich selbst und Kuchenmeister. (3:4)

Im hinteren Paarkreuz war es nicht weniger spannend. Rainer kämpfe stark gegen Flach, wobei sich Letzterer dann doch denkbar knapp und sichtlich erschöpft zu 9 im Fünften durchsetzen konnte. Das letzte Spiel des ersten Durchgangs war dann - wieder einmal - Dubon gg. Bayerer, wie schon zu alten Höchberger Zeiten. Und wie damals versuchte es Dubon in der Hauptsache über die Angaben und Harry kam wieder einmal einfach nicht in sein Spiel (4:5).

Zweiter Durchgang:

Ein überragender Schneider schlägt zunächst Markus mit 3:0 (der im dritten bis zum 6:2 kurzfristig durch seine berühmte "Hammertime" aber immerhin kurzfristig die Hoffnung auf ein Drehen des Spiels aufkommen ließ). Michael erkämpfte sich denn verdient ein 3:1 gg. Endress , so dass der Abstand zu Zell wiederhergestellt war (5:6).

Nachdem Tino wieder beschlossen hatte, nur gg. den Gegner zu spielen, ließ er Haas keine Chance und siegte souverän 3:0 (5:7). So, jetzt der Punkt an dem man denken könnte, dass unsere Topspinkampfmaschine Christian schlicht an der Stelle weitermacht, an welcher er im Doppel aufgehört hat. Richtig gedacht, zumindest im ersten Satz. Alles weggezogen einschließlich der kuchenmeisterischen Variante der Barney-Hess-Gedächtnis-Aufschläge. Danach ging´s aber bergab und es stellten sich dann in der Abschlussbesprechung am Sumpfler wieder die Fragen bzgl. Noppen und Physik, die eigentlich geklärt schienen. Aber gut, er ist Chemiker, wie er sagte. Egal. Jeszcze Polska nie zginęła, noch ist Polen nicht verloren (6:7).

Es standen sich nunmehr im Ring gegenüber Dubon und Flach, wobei Zell - taktisch nett gemeint,aber im Ergebnis erfolglos - Flo the Viering zählen ließ, in der Absicht Dubon zu verunsichern. Es half aber nichts, sondern wirkte sich vielmehr eher motivierend aus. Das Spiel war geprägt durch Aufschläge von Martin, Angst vor diesen Aufschlägen von Martin und teils derart dämlichen Returnfehlern auf just diese Aufschläge von Martin, dass Dubon nichts anders übrig blieb, selbige mit möglichst viel Grütze kurz in die VH von Martin zu legen und auf seine Fehler zu hoffen. Ergebnis: Spiel hässlich, aber erfolgreich (6:8).

Das letzte Pünktchen musste her. Egal wie. Rainer begann dann stark gg. Bayerer, konnte aber leider den Druck nach dem ersten Satz nicht aufrecht erhalten und musste eine 1:3 Niederlage einstecken (7:8). Es ging jetzt wieder an´s Prinzip "Orgeln und Kirche" (was nunmehr auch Uwe versteht). Auch hier versuchte es Zell durch das taktische Einsetzen von Peter Kuchenmeister als Schiedsrichter, in der Hoffnung, Tino mental zu schwächen. Ob´s daran lag, man weiß es nicht, man weiß es einfach nicht. Markus und Tino kamen zunächst unter die Räder, da Schneider wieder brillant und fehlerfrei aufspielte, ergänzt durch den starken Endress. Im Dritten holten sie sich dann unsere Jungs den ersten verdienten Satz, der leider aber nur der einzige sein sollte. Da war es nun, das Unentschieden. (8:8)

Kirche, Orgel, aus. Ich zitiere aus der WA-Gruppe: „#9:7würdemirreichen” Antwort: „#wemein9:7genügthatschnellein8:8”.

Fazit: Ein spannender Abend mit guter Stimmung in Zell. Nachdem auch nunmehr zum krönenden Abschluss noch Tino und Peter Kuchenmeister sogar duschenderweise Seit` an Seit` den Programmteil in Zell beenden konnten, war der Spieltag dann endgültig mit schönem Ausklang am Sumpfler gg. 1:15 Uhr vorbei.

Fazit: Blaues Auge, dem jetzt bis 04.04. kein Schnitzer mehr folgen sollte.

 

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Wegen der Corona - Pandemie ist der Spiel und Trainingsbetrieb  bis auf Weiteres eingestellt.

 

Wir hoffen sie nach der Pandemie wieder gesund und munter bei uns in der Halle begrüßen zu können.