„Hier gewinnt nur einer, der Rainer, sonst keiner!“

Das sollte unser Motto des Abends werden beim Thriller gegen Greuther Fürth. Die Vorzeichen waren klar, wie ein schneller Vergleich der QTTR-Punkte zeigt: 

Pos. 

TSG Wabü 

Greuther Fürth 

Hammer 1797 

Wagner 1763 

Weyler 1759 

Beissel 1748 

Faltus 1670 

Bayer 1653 

Dubon 1635 

Seidenrath 1647 

Weis 1621 

Tröger 1568 

Vornkeller 1535 

Etzold 1527 

Summe 

10017 

9906 

 

Der Gegner mit Etzold gab also der Jugend eine Chance, die etatmäßige 5 (Vermeer 1597) fehlte. Also ein Duell fast auf Augenhöhe, des Gegners Nr 2 überragte zwar alle Anwesenden, dafür hatten wir in der Horizontalen offensichtliche Vorteile. Ca. 20 Zuschauer peitschten uns nach vorne, allen war klar, dass ein Sieg gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib uns in eine gute Stellung bringen könnte. 

 

Zunächst lief es wie geschmiert, Markus führte recht schnell und souverän mit 2:0, und auch Michael konnte sich nach einem schnellen ersten Satzgewinn mit einem 12:10 im Zweiten ein 2:0 erkämpfen. Aber dann: Michael ließ sich sukzessive die Butter vom Brot nehmen und hatte keine echte Chance mehr, der Gegner wurde immer dominanter und gewann letztlich hochverdient im Entscheidungssatz. Auch beim Markus lief es nicht mehr rund, Beissel schaffte es das Spiel an sich zu reißen und gewann Satz 3&4 klar. Beim Showdown im 5tenkämpfte sich Markus wieder rein, es ging hin und her. Am Ende aber zeigte der Gegner Nerven und überließ Markus dank Fehlaufschlag und vergleichsweise leichtem Punktverlust das Match.  

Leistungsgerechtes 1:1 

Nun war die Mitte am Zug, wo es zunächst genau umgekehrt lief. Alex lag nach knappem ersten Satz schnell 0:2 hinten, und auch Tino tat sich mit dem etwas unorthodoxen Angriffsspiel von Seidenath schwer und geriet mit 0:2 ins Hintertreffen. Alex musste dann bereits im Dritten dem Gegner gratulieren, Tino dagegen bäumte sich auf und erkämpfte sich noch den Entscheidungssatz. Hier lief dann wieder alles für den Gegner, der insgesamt verdient gewinnen konnte. 

1:3, und schon mit dem Rücken zur Wand. 

Das feinfühlige Publikum merkte, dass wir jetzt Unterstützung brauchten, und plötzlich schallte dem verdutzten Gegner von den Rängen ein vielstimmiger Schlachtruf entgegen: „Hier gewinnt nur einer, der Rainer, sonst keiner!“ Das saß. Rainer, vermeintlich leichter Underdog gegen Tröger, zeigte, dass er gegen Materialspieler eine Macht ist, und setzte mit einem deutlichen 3:0 ein erstes Ausrufezeichen auf unserer Seite. Auch Christian ließ sich nicht lumpen und wies Jugendspieler Etzold mit einem klaren 3:0 in die Schranken.  

3:3, die zweite Einzelrunde musste entscheiden. 

Das Duell der beiden Einser war ein echter Leckerbissen für die Zuschauer und wohl das beste Spiel des Abends. Leider knüpfte Wagner nahtlos an die letzten Sätze des ersten Einzels an und spielte dominant auf, was es für Markus schwierig machte. Trotz 0:2 kämpfte er sich aber rein und schaffte es im dritten Satz, dem Gegner sein Spiel aufzudrücken. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Wagner. Michael erkannte den Ernst der Lage, störte früh den Spielaufbau von Beissel und attackierte ständig gegen und gewann überraschend deutlich mit 3:0. 

4:4, weiter ging es. 

Tino, mit einem schlechten Gefühl wegen seiner vorausgegangenen Pleite, außerdem mit bösen Vorahnungen wegen des gegnerischen Namens (eine selbstdiagnostizierte Hypersensitivität gegen Spieler mit „Bayer“ und/oder Backwaren im Namen macht ihm bisweilen zu schaffen), legte die anfängliche Nervosität schnell ab und zeigte beim 3:0 eine reife Leistung. Alex dagegen hielt gegen Seidenath lange gut mit, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben. 

5:5, Crunch time! 

Christian, als Favorit gestartet, hatte von Anfang an große Probleme mit dem Materialvirtuosen Tröger und fand überhaupt nicht zu seinem gewohnten Spiel. Auch wenn die Sätze 2&3 deutlich knapper waren, musste er am Ende mit 0:3 die Segel streichen. Aber es kam ja noch einer, der Rainer, dem überdies die stimmgewaltige Südkurve zur Seite stand. Nachdem zunächst Etzold auftrumpfte, gelang es Rainer mit tückischen Aufschlägen und gekonntem Blockspiel zunehmend das Spiel zu drehen und mit 3:1 für uns zu entscheiden. 

Am Ende stand ein leistungsgerechtes 6:6 ohne Sieger, oder auch…… 

„Hier gewinnt nur einer, der Rainer, sonst keiner!“ 

Auch wenn wir den Sieg verpasst haben, sind mit unserem ersten Punkt jetzt auch zählbar in der Landesliga angekommen und sind zuversichtlich, dass wir mit der gleichen Einstellung und einer Leistungssteigerung auch gegen andere Gegner etwas möglich sein wird. 

Am kommenden Wochenende steht allerdings zunächst eine schwere Auswärtsfahrt nach Ansbach auf dem Programm, wo die Trauben wahrscheinlich deutlich höher hängen. 

 

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